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„Bauern-Quintett“ macht wichtigen „Job“

Wir merken sie kaum, allenfalls, wenn sie gelegentlich mit ihrem Traktor durchs DORF fahren, oder ihre Kühe und Rinder im oder am Rand des DORFes weiden. Und doch „wuseln“ sie mehr oder weniger das ganze Jahr über rund um unser Dorf und halten so unsere Gemarkung mit in Schuss - unsere fünf Bauern.

 

Dass dabei auch den konventionell ausgerichteten Betrieben Natur und Umwelt nicht egal sind, beweist aktuell gut sichtbar Markus Schmidt, der mit seiner Familie in Niedergüdeln bei Wissen in dritter Generation eine konventionelle Milchkuhhaltung betreibt. Er bewirtschaftet seit Jahrzehnten auch Land in Limbach und hat in diesem Jahr entlang des „Plätheweges“ (Ortsausgang, Richtung Sportplatz) einen riesigen bunten Blühstreifen angelegt, in dem es gerade mächtig summt und brummt.

 

Mit Raimund Schneider und seinem Bioland-Betrieb haben wir auch einen zertifizierten „Öko-Bauern“ vor Ort, der, neben etwas Ackerland, ebenso wie Michael Schäfer (beide aus Atzelgift) die Limbacher Weiden für die Mutterkuhhaltung nutzt. Auch Vollerwerbslandwirt Christian Haas erntet auf Limbacher Wiesen und Ackerland Futter für seine Tiere vom Hof Kleeberg. Komplettiert wird unser „Bauern-Quintett“ von „Schoens Markus“, dem einzig verbliebenen Lömbijer Bauern. Er betreibt den einstigen Vollerwerbsbetrieb seiner Eltern, Theo und Irene Schäfer, heute im Nebenerwerb mit Jungrinderaufzucht auf großflächigem Weideland und mit eigener Hofschlachtung.

 

Im Hinblick auf die Leitidee „Ökologie“ ist es der langfristige Wunsch der Gemeinde, die landwirtschaftlich genutzte Fläche in und um Limbach gemeinsam mit den Landwirten Stück für Stück ökologisch weiter aufzuwerten. Dass das auch bei konventionell ausgerichteten Betrieben machbar ist, beweisen „unsere Bauern“ auf unterschiedliche Weise schon heute.

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