28. Mai, 2020 von Limbach

Wie bereits Ende April berichtet, weiten wir in diesem Jahr die öffentlichen Flächen, die nur einmal im Jahr im Spätsommer gemäht werden aus. Als ein Akteur im Aktionsteam „Natur & Umwelt“ möchte die Gemeinde damit das dörfliche Angebot an Nahrung und Lebensraum für Bienen, Hummeln & Co. erweitern. Mit Freude habe ich aber auch festgestellt, dass so mancher Privatrasen bunter geworden ist – klasse! 

Auf den Gemeindeflächen erläutern inzwischen Schilder den Hintergrund der Maßnahme (siehe Abbildung). In dem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an Ratsmitglied Jörg Reifenrath und die „Non-Profit-Familiendruckerei Garber“ im Neuengarten, die immer zur Stelle ist, wenn 1a-Ausdrucke und ein Extra-Service gefragt sind. Jetzt lassen wir das Ganze einfach mal wachsen und schauen, wie es sich auf den unterschiedlichen Flächen entwickelt. Für Anregungen, Fragen und Rückmeldungen jeder Art stehe ich Dir gerne zur Verfügung (0151 220 74 323 und ortsbuergermeister@limbach-ww.de). Du hast noch keine Blühecke? Kein Problem! Auch jetzt kannst Du Biene & Co. damit noch Gutes tun und Dich selbst an der bunten Blütenpracht erfreuen – auf dem Rasen und natürlich auch in einer Vase!

14. Mai, 2020 von Limbach

GESCHICHTE VOM TEMPEL DER TAUSEND SPIEGEL

In Indien gab es den Tempel der tausend Spiegel. Dieser lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages erklomm ein Hund den Berg. Er lief die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel:

Als er in den Saal mit den tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden besteht.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund den Berg herauf. Auch er lief die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel:

Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.
Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden besteht, die ihm wohl gesonnen sind.

21. Mär, 2020 von Limbach

Das Coronavirus bringt nicht nur die Welt und Deutschland, sondern natürlich auch Limbach und den Alltag in so manchem Limbacher Haus durcheinander. In Zeiten wie diesen zeigt sich eindrucksvoll, wie wichtig ein „Mit- und Für- statt Nebeneinander“ ist.